Startseite | Kontakt | Impressum
IFTÜ - Home
  Sie befinden sich hier: IFTÜ -> Aktuelles
 

Elektromagnetische Belastungen

 
 

Immer mehr Betriebe sehen sich mit Problemen durch elektromagnetische Belastungen am Arbeitsplatz konfrontiert. Ca. 5 – 10% der Beschäftigten klagen über Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, ständige Müdigkeit, Schlafstörungen, Nervosität, innere Unruhe, Konzentrations- und Gedächnisschwäche sowie Kopfdruck nach längeren Mobilfunktelefonaten.

Bislang ging man davon aus, dass die extrem schnell schwingenden Mobilfunkwellen vom menschlichen Körper nicht verarbeitet werden können und die einzige Wirkung die Erwärmung des Gewebes ist. Je stärker die Strahlung, desto stärker die Erwärmung, also der thermische Effekt. Auf Grundlage dieser Annahme wurden die derzeit geltenden Grenzwerte festgelegt.

In neueren Untersuchungen wurden nun mit Hilfe moderner Messmethoden erstmals athermische Effekte, Magnetfeldverzerrungen im Frequenzbereich 0-30 Hz, nachgewiesen. Neu ist auch die Erkenntnis, dass das menschliche Gehirn über eine große Anzahl an Magnetit-Kristallen verfügt. Magnetit reagiert um ein Vielfaches stärker auf ein äusseres Magnetfeld als jedes andere biologische Material. Der Mensch besitzt somit einen Hochleistungsempfänger für magnetische Signale im Gehirn, der auf die Wellenlänge 0-30 Hz, also die Wellenlänge der natürlichen Magnetfelder eingestellt ist.

Mobilfunk- und Elektrostrahlung auch unterhalb der geltenden Grenzwerte beeinflusst die natürlichen Magnetfelder und stört den Signalaustausch zwischen Zellen. Diese Störungen können zu negativen biologischen Effekten des Stoffwechsels, des Wasserhaushaltes und des Immunsystems bis hin zu Krebs führen, wenn Sie über einen langen Zeitraum bestehen.
So leiden immer mehr Menschen in Großstädten trotz ausreichender Wasserzufuhr unter Wassermangel, weil in ihrem Körper die Aufnahme von Wasser in die Zellen durch elektromagnetische Belastungen gestört ist.

Alle diesen neuen Erkenntnisse bedeuten jedoch nicht, dass auf die Errungenschaften der modernen Technik verzichtet werden muss. Vielmehr geht es darum, den negativen Effekten der Mobilfunk- und Elektrostrahlung mit ganzheitlichen Konzepten und technischen Lösungen entgegenzuwirken. Das Schutzkonzept VAM berücksichtigt sowohl die thermischen (Strahlungsstärke) als auch die athermischen Effekte (Räumliche Magnetfeldverzerrungen) von Mobilfunk- und Elektrostrahlung und besteht aus folgenden Bausteinen:

  • Vermeidung elektromagnetischer Belastungen
  • Abschirmung
  • Magnetfeldausgleich

Vermeidung

Die Vermeidung elektromagnetischer Belastung sollte immer an erster Stelle stehen. Hilfreich ist z. B. eine professionelle Beratung bei Auswahl und Einrichtung von Büroausstattung, Kommunikationssystem und Verkabelung.

Beispiele:

  • Reduzierung der Anzahl der im Unternehmen befindlichen Kommunikationssysteme
  • Verzicht auf schnurlose Verbindungen bei Telefon und EDV
  • Verzicht auf Büromöbel, die viele magnetisierbare Metallteile enthalten
  • Verwendung strahlungsarmer Monitore (Flachbildschirme)
  • Verwendung abgeschirmter Kabel, Zuleitungen, Steckdosenleisten
  • Stecker nicht phasenverkehrt in die Steckdose stecken
  • Nutzung strahlungsarmer Mobilfunkgeräte (geringer SAR-Wert)
  • Reduzierung der Anzahl und der Länge von Mobilfunktelefonaten
  • Handy bei der Einwahl und beim Verbindungsaufbau nicht direkt an den Kopf halten

Abschirmung

Unter Abschirmung wird die Reduzierung der Strahlungsstärke verstanden. Abschirmung ist sehr aufwändig und kostenintensiv. Es daher sinnvoll einen Berater zu Rate zu ziehen, der erst die Strahlungsbelastung untersucht und dann Empfehlungen hinsichtlich sinnvoller Abschirmmaßnahmen gibt. Bei einem geplanten Neubau oder einer Sanierung sollten die Baumaterialien auch unter dem Aspekt der Abschirmung ausgewählt werden.

Beispiele:

  • Fensterrahmen mit Alu-Profil oder Kunststoffrahmen mit Metalleinlage
  • Wärmeschutzglas, das mit einer Metallschicht bedampft wurde
  • Abschirmfarben
  • Abschirmplatten
  • Abschirmfolie
  • Abschirmungsgewebe
  • Abschirmvlies
  • Abschirmbaldachine

Magnetfeldausgleich

Zum Ausgleich von Magnetfeldverzerrungen an Mobilfunk- und Elektrogeräten gibt es technische Wirkträger, z. B. Ausgleichsfolien aus Aluminium, die auf die Geräte, magnetisierbare Metallteile von Büromöbeln etc. geklebt werden.

Quelle:
www.ruediger-westphal/mediapool/47/476270/data/PR-Artikel-CH/pdf
www.bicotec.at

Nach Oben

 
IFTÜ - Home