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GHS

 
 

GHS (Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals) ist ein weltweit vereinheitlichtes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien und deren Sicherheitsdatenblättern. Neben der Vereinheitlichung bestehender nationaler Systeme und der Erleichterung des internationalen Warenverkehrs hat das GHS eine Harmonisierung hinsichtlich der bislang unterschiedlichen Regelungen für den Transport von Gefahrgütern, für den Umgang mit Gefahrstoffen, für Arbeits-, Gesundheits-, Umwelt- und Verbraucherschutz zum Ziel.

Nach dem Bausteinprinzip (building block approach) steht es jedem partizipierenden Staat frei, welche Teile des GHS er – wenn überhaupt – wann übernimmt. In der EU sollte die Einführung des GHS ursprünglich parallel zur neuen Chemikalienverordnung REACH erfolgen, nun wird es voraussichtlich 2008 soweit sein.

Das GHS sieht Gefahrenklassen (hazard classes) vor, die die Natur einer Gefahr beschreiben:

  • 16 Klassen für physikalisch-chemische Gefahren (z.B. Explosions-gefahr)
  • 10 Klassen für Gesundheitsgefahren (z. B. Gefahr der Verätzung)
  • 1 Klasse für Umweltgefahren (z. B. Fischgiftigkeit)

Die Gefahrenklassen werden in Abhängigkeit vom Gefährdungspotential eines Stoffes in Gefahrenkategorien (hazard category) unterteilt. Je nach Gefahrenkategorie werden einem Stoff ein bestimmtes Gefahrensymbol (Piktogramm), ein Signalwort [„Gefahr“ (danger) oder „Achtung“ (warning)] und ein Gefahrenhinweis [(hazard statement) (z. B. „Giftig“)] zugewiesen.

Ferner gibt es Vorsichtshinweise und/oder -piktogramme (precautionary statements), die in Zusammenhang mit einem Gefahrstoff Maßnahmenempfehlungen hinsichtlich Prävention, Lagerung und Entsorgung sowie für den Fall versehentlichen Verschüttens oder unbeabsichtigter Exposition geben.

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