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Mobbing

 
 

Mit der zunehmenden Verschärfung von Leistungsdruck und Konkurrenz im Betrieb ist das Phänomen Mobbing in der Arbeitswelt wieder hochaktuell geworden.

Das Wort Mobbing wird in Zusammenhang mit systematischem und gezieltem unkollegialem Verhalten, Intrigen und Schikanen am Arbeitsplatz verwendet. Es wird wie folgt unterteilt:

  • Einschränkung der Möglichkeit, sich mitzuteilen,
    z. B. durch ständiges Unterbrechen oder anhaltende Kritik
  • Erschwerung der sozialen Beziehungen,
    z. B. durch Ignoranz oder Versetzung in ein abgelegenes Büro
  • Schädigung des sozialen Ansehens,
    z. B. durch Gerüchte oder Beleidigungen
  • Einschränkung der Qualität der Arbeit,
    z. B. durch Informationszurückhaltung oder Zuteilung unsinniger Aufga- ben
  • Angriffe auf die Gesundheit,
    z. B. durch Gewaltandrohung oder sexuelle Übergriffe

Mobbing-Opfer befinden sich in einem Teufelkreis, aus dem sie nur schwer wieder herausfinden. Durch das Mobbing lassen das Leistungsvermögen, die Motivation und die Konzentrationsfähigkeit nach. Sehr bald leidet die Arbeitsqualität des Betroffenen, was zu neuem Druck und verstärkten Ängsten führt. Oft kommt es zu psychischen und physischen Erkrankungen, verbunden mit hohen Fehlzeiten. Im schlimmsten Fall wird das Mobbing-Opfer arbeitsunfähig oder begeht sogar Selbstmord.

Mobbing verursacht großes menschliches Leid, aber auch erhebliche Kosten. Hat der Arbeitgeber dem Mobbing nicht Einhalt geboten, so kann er für die vom Mobber verursachten Schäden haftbar gemacht werden.

Burn-Out-Syndrom

Wurde das Burn-out-Syndrom früher verstärkt bei Personen in „helfenden Berufen“, Managern und Berufssportlern beobachtet, tritt es immer häufiger auch bei Beschäftigten von Dienstleistungs- und Produktionsbetrieben auf. Eine nicht unwesentliche Rolle spielen dabei Faktoren wie Leistungsdruck, Zeitnot, ungünstige Arbeitsbedingungen, schlechtes Betriebsklima, Hierarchieproble- me, Mangel an Autonomie etc.

Burn-out ist ein Zustand seelischer und körperlicher Erschöpfung durch ständige Überanstrengung und Überforderung der eigenen Kräfte. Der Betroffene fühlt sich leer und ausgelaugt, empfindet die einfachsten Tätigkeiten als Belastung.

Das Burn-Out-Syndrom entwickelt sich langsam und lässt sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen. Oft wird es erst dann diagnostiziert, wenn der Betroffene psychische Störungen und/oder physische Krankheitszeichen entwickelt und unter Umständen für längere Zeit ausfällt.

Phasen des Burn-Out-Syndroms:

  • Hoher Einsatz, Enthusiasmus, Ideenreichtum, „Brennen“ für die Sache
  • Erkenntnis, nicht alles so bewirken zu können, wie man es gern würde
  • Kompensation des Gefühls der Leistungsunfähigkeit durch verstärkten Einsatz
  • Frustration und Gefühl der Machtlosigkeit, da gewünschter Erfolg ausbleibt
  • Teilnahmslosigkeit
  • Gleichgültigkeit gegenüber Personen des beruflichen und privaten Umfelds
  • Zunehmende Sinnleere und Hoffnungslosigkeit
  • Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken, psychosomatische Störungen

Unsere Leistungen
im Bereich Mobbing bzw. Burn-out-Syndrom

  • Bildung eines Arbeitskreises
  • Betriebsbegehungen und Arbeitsplatzbeobachtungen mit Hinblick auf die Arbeitsbedingungen, -umfeld, psychische Belastungen etc.
  • Befragung der Beschäftigten
  • Gefährdungsanalyse
  • Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs
  • Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen

 

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